Christiane Schünemann | Autorin

Eine reife Frau kann erst nach der Bestattung ihres Ex-Mannes den Zorn verwinden. Eine junge Frau ist beharrlich auf der Suche. Der Tränenfluss einer Physikstudentin versiegt nach einer außergewöhnlichen Begegnung. Und vier weitere Geschichten über Liebe und Lust, Trauer und Frust.

epubli 2018, Taschenbuch, 76 S.
978-3-7467-8014-6

6,99 €

»Wenige Worte, dafür mitten ins Herz. 
Ich bin eigentlich nicht so der Kurzgeschichten-Typ. Doch die Autorin schafft es über so wenige Seiten so viel von den einzelnen Personen preiszugeben, wie andere in einem kompletten Buch nicht schaffen. Dadurch bekommen die Geschichten Leben und Tiefe und das auf ganz einfühlsame Weise. Wunderschön!«
Gwenni, www.amazon.de


Kate Morton liebt Notizbücher. Auch im Computerzeitalter schreiben Autoren mit Tinte auf Papier. In seinen Romanen öffnet John Irving die Tür zu seinem Schreibzimmer. Karen Blixen war eine Meisterin des ersten Satzes. Der Rahmen von Boccaccios berühmten Novellenzyklus regt zu einer Schreibwerkstatt an. Es schreiben nicht nur Solisten, es geht auch im Duett. Goethes Bestseller dient heute noch als Modell für einen Briefroman. Edgar Allan Poe begründete die moderne Detektivgeschichte. Ein Lied auf die Stenografie. Und Charles Dickens schuf einen unvergesslichen Bösewicht. 

epubli 2017, Taschenbuch, 132 S.
978-3-7450-3414-1
7,99 €

»Da hat sich jemand dran gemacht, den Großen mit Witz und Esprit über die Schulter zu schauen und sie sich als Teil ihrer eigenen Geschichten und Charaktere vorzustellen. Es ist das Eine, ganz in Charaktere literarischen Schaffens einzutauchen oder sie gar zu entwickeln. Das ist Analyse. Und es ist etwas anderes, in diesen den Geist und die Seele ihrer wahren Schöpfer zu entdecken. Das ist Verstehen.«
Alexandra Ahrens, www.thalia.de


An einem Wintertag malt Natalie, eine Mittdreißigerin, Kirschblüten an einem knorrigen Baum. Sie zweifelt jedoch, ob ihre Malerei sinnvoll ist, obendrein demütigt sie ihr Mann Walther. »Die Ehe ist wie eine Festung«, hatte Natalies verstorbene Mutter gesagt. »Die, die draußen sind, wollen rein. Und die, die drinnen sind, wollen raus.« Für den Fall, dass Natalie ihr Leben einmal nicht mehr aushalten kann, hatte die Mutter ihr ein braunes Päckchen gegeben. Und dann ist da noch dieser unnahbare Fremde im Rostocker Lindenpark.

epubli 2016, Taschenbuch, 144 S. 
978-3-7418-5495-8
7,99 €

»Ein schönes, bildhaftes, zartes und starkes Stück Literatur.«
Frank Schlößer, www.lovelybooks.de


Novalis Verlag 2010, Taschenbuch, 110 S.
978-3-941664-12-8
7,99 €

Rezension: »Blick in die Künstlerseele.
Jeder, der schreibt, kennt den Moment, wenn die Energien zu fließen beginnen, er oder sie ganz eins wird mit seinem Thema, plötzlich zuvor Unverbundenes in eine höhere Einheit aufgeht und die Wörter und Sätze auf das Papier herausfließen möchten. Manchmal wird dieser Prozess eher profan unter der Rubrik Kreativität eingeordnet, ein anderes Mal eher esoterisch und magisch, wie in diesem Fall. Denn schon im Titel deutet das Wort 'Seele' an, dass es hier nicht um einen der zahlreichen Ratgeber zur Steigerung künstlerischer Normerfüllung geht, sondern um etwas Tieferes, Grundlegenderes, ganz Wunderbares. Christiane Schünemann, die als Reiki-Meisterin eine Expertin in Sachen subtiler Energie ist, nimmt den Leser mit auf eine poetische Reise in die Welt des Schöpferischen das Beherrschen des Handwerks vorausgesetzt. Ihr geht es um die Quelle, aus der heraus Künstler schöpfen, es geht ihr um das Vertrauen in Fähigkeiten, verbunden mit etwas Größerem, Fantastischem, das verwirklicht werden möchte. Die Autorin kreist auf den knapp einhundert Seiten um nichts anderes als die Seele, die sich bekanntlich immer wieder der Festlegung entzieht und nur indirekt geschaut werden kann. Dort, im 'raumlosen Raum' befinde sich die Quelle. Die Sensibilisierung der gewöhnlichen fünf Sinne reichte da nicht aus. Vielmehr müssten wir 'unsere übersinnlichen Fähigkeiten nutzen', um dorthin zu gelangen. Das Ausloten der medialen Sinne, das Hellsehen, das Hören von inneren Stimmen, Intuition und Feinfühligkeit, all das  mit ihnen Verbundene sucht die Autorin unaufdringlich und gescheit auf, um es buchstäblich in Erfahrung zu bringen. Sie verliert dabei wenig Worte. Ihr leises 'probier es einmal aus' das Befragen der Kollegen, die zahlreichen aufschlussreichen Zitate, die einer Kontaktaufnahme mit der Gemeinschaft der Künstler gleichkommt, die sanfte Beschwörung kraftvoller Energien, all das macht dieses Büchlein zu etwas ganz Besonderem, durchaus Märchenhaftem. Und wo hat die Seele in unserer Zeit auch sonst noch ihre Heimstatt als im Märchen? An dieses Genre knüpft sie daher auch immer wieder liebevoll von Neuem an. W
er nun aber denkt, er werde in diesem Büchlein von esoterischem Nebel umhüllt, dem sei klar gesagt: Es gibt selten einen Text in der weiten Ratgeberliteratur des Schreibens, der gleichzeitig so poetisch tiefsinnig wie praktisch daherkommt. Die eingestreuten Übungen sind nämlich so herrlich konstruktiv und direkt und laden so herzlich zum Ausprobieren ein, dass eine erfrischende Bodenständigkeit bewahrt bleibt.«
Frank Kaufmann, TextArt – Magazin für Kreatives Schreiben, Heft 1-2011, S. 45


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